HIV

Eine unbehandelte HIV-Infektion führt nach einer unterschiedlich langen Inkubationszeit in der Regel zu AIDS, dem Vollbild des erworbenen Immundefizienzsyndroms. Die Verbreitung von HIV hat sich in den letzten 30 Jahren zu einer Pandemie entwickelt.
Das HI-Virus wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma, Vaginalsekret und Muttermilch übertragen. Potenzielle Eintrittspforten sind frische Wunden und Schleimhäute, z.B. Vaginal- und Analschleimhaut. Als häufigste Infektionswege spielen Geschlechtsverkehr ohne Verwendung von Kondomen und die Verwendung kontaminierter Spritzbestecke (Drogenkonsum) eine Rolle.
Bluttransfusionen gelten ebenfalls als mögliche Infektionsquelle. Allerdings haben die Blutspendedienste erhebliche Anstrengungen unternommen dieses Risiko immer weiter zu minimieren.
Das Risiko der Infektion eines Kindes durch eine HIV-infizierte Mutter während der Schwangerschaft oder während der Geburt wird ohne Behandlung auf 15 bis 30 Prozent geschätzt. Die Betreuung muss in dafür spezialisierten Zentren erfolgen.
Menschen, die einer akuten Ansteckungsgefahr ausgesetzt waren, sollten möglichst bald Kontakt zu einem Arzt aufnehmen und die Indikation für eine postexpositionelle Prophylaxe klären. Scheuen Sie sich nicht uns in diesem Fall anzusprechen!
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Blut, Urin oder auch Gewebe auf die Anwesenheit von HI-Viren oder HIV-Antikörper zu prüfen. Sollten Sie Interesse an der Durchführung eines HIV-Tests haben sprechen Sie uns an!