{"id":1376851,"date":"2025-06-08T15:08:26","date_gmt":"2025-06-08T13:08:26","guid":{"rendered":"https:\/\/fragyn.appentwicklung-frankfurt.de\/?page_id=1376851"},"modified":"2026-04-27T15:01:17","modified_gmt":"2026-04-27T13:01:17","slug":"impfungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/reisemedizin\/impfungen\/","title":{"rendered":"vaccinations"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;About&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; overflow-x=&#8220;hidden&#8220; overflow-y=&#8220;hidden&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;1_2,1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; header_3_font=&#8220;EB Garamond|600|||||||&#8220; header_3_font_size=&#8220;20px&#8220; custom_margin=&#8220;||10px||false|false&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<h1>Impfung<\/h1>[\/et_pb_text][et_pb_divider color=&#8220;#9F7C5A&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; width=&#8220;70%&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_divider][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; header_2_font=&#8220;EB Garamond||||||||&#8220; header_2_font_size=&#8220;48px&#8220; header_2_line_height=&#8220;1.3em&#8220; header_2_font_size_tablet=&#8220;34px&#8220; header_2_font_size_phone=&#8220;22px&#8220; header_2_font_size_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; header_2_2_font_size_tablet=&#8220;34px&#8220; header_3_2_font_size_tablet=&#8220;34px&#8220; header_4_2_font_size_tablet=&#8220;34px&#8220; header_5_2_font_size_tablet=&#8220;34px&#8220; header_6_2_font_size_tablet=&#8220;34px&#8220; header_2_2_font_size_phone=&#8220;22px&#8220; header_3_2_font_size_phone=&#8220;22px&#8220; header_4_2_font_size_phone=&#8220;22px&#8220; header_5_2_font_size_phone=&#8220;22px&#8220; header_6_2_font_size_phone=&#8220;22px&#8220; header_2_2_font_size_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; header_3_2_font_size_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; header_4_2_font_size_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; header_5_2_font_size_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; header_6_2_font_size_last_edited=&#8220;on|phone&#8220;]<h2>Standardimpfschutz und Indikationsimpfungen<\/h2>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; text_font=&#8220;ABeeZee||||||||&#8220; text_line_height=&#8220;2em&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<p>Ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis liegt auf dem Impfschutz. Dabei unterscheiden wir zwischen den in Deutschland empfohlenen Standardimpfungen und sogenannten Indikationsimpfungen. Standardimpfungen sind f\u00fcr alle Menschen \u2013 unabh\u00e4ngig von individuellen Risikofaktoren oder Reisepl\u00e4nen \u2013 empfohlen und sch\u00fctzen zuverl\u00e4ssig vor weitverbreiteten Infektionskrankheiten wie Masern, R\u00f6teln oder Tetanus. Indikationsimpfungen hingegen werden gezielt dann empfohlen, wenn ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr bestimmte Erkrankungen besteht, zum Beispiel bei Reisen in ferne L\u00e4nder. Hierzu z\u00e4hlen beispielsweise Impfungen gegen Hepatitis A und B, Typhus oder Gelbfieber. Gerne beraten wir Sie individuell zu Ihrem Impfschutz und halten alle g\u00e4ngigen Impfstoffe direkt in unserer Praxis f\u00fcr Sie bereit.<\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_898734611-scaled.jpeg&#8220; alt=&#8220;Impfung\nStandardimpfschutz und Indikationsimpfungen\nSpritzen und Fl\u00e4schchen mit gelber Fl\u00fcssigkeit&#8220; title_text=&#8220;Beautiful yellow fever vaccine bottle and syringe against a stunning turquoise background.&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;70px||||false|false&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_heading title=&#8220;Standardimpfungen (Grundschutz) f\u00fcr Erwachsene&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_level=&#8220;h3&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_heading][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;1_2,1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_accordion _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_accordion_item title=&#8220;Tetanus \/ Diphtherie&#8220; open=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<p>Die Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphtherie geh\u00f6ren zu den wichtigsten Standardimpfungen f\u00fcr Erwachsene. Beide Erkrankungen k\u00f6nnen schwerwiegende, teils lebensbedrohliche Komplikationen verursachen. W\u00e4hrend Tetanus durch Bakterien in verunreinigten Wunden ausgel\u00f6st wird, wird Diphtherie durch Tr\u00f6pfcheninfektion \u00fcbertragen. Ein wirksamer Impfschutz ist daher essenziell, um sich selbst und andere zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, dass alle Erwachsenen ihren Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie regelm\u00e4\u00dfig auffrischen lassen. Nach Abschluss der Grundimmunisierung im Kindesalter sollte alle 10 Jahre eine Auffrischungsimpfung erfolgen, um einen dauerhaften Schutz zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<ul>\n<li>Grundimmunisierung: In der Regel bereits im Kindesalter abgeschlossen.<\/li>\n<li>Auffrischungsimpfung: Alle 10 Jahre empfohlen.<\/li>\n<li>Impfstoff: In der Regel wird ein Kombinationsimpfstoff gegen Tetanus, Diphtherie und h\u00e4ufig auch Pertussis (Keuchhusten) verwendet.<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Kinderl\u00e4hmung (Polio)&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Poliomyelitis, umgangssprachlich Kinderl\u00e4hmung genannt, ist eine durch Viren ausgel\u00f6ste Infektionskrankheit, die zu schweren L\u00e4hmungen und bleibenden Behinderungen f\u00fchren kann. Bis in die zweite H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts kam es auch in Deutschland immer wieder zu Polio-Epidemien. Im Jahr 1970 wurde in der Bundesrepublik Deutschland die Schluckimpfung gegen Polio fl\u00e4chendeckend eingef\u00fchrt, was zu einem entscheidenden R\u00fcckgang der Erkrankungszahlen f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, dass alle Erwachsenen ihren Polio-Impfschutz \u00fcberpr\u00fcfen lassen. Insbesondere Personen, die nach 1970 geboren wurden oder keine vollst\u00e4ndige Grundimmunisierung erhalten haben, sollten fehlende Impfungen nachholen. F\u00fcr Reisen in bestimmte L\u00e4nder oder bei erh\u00f6htem Infektionsrisiko kann eine Auffrischungsimpfung notwendig sein.<\/p>\n<ul>\n<li>Grundimmunisierung: In der Regel im Kindesalter abgeschlossen, insbesondere bei Geburtsjahr nach 1970 durch die Einf\u00fchrung der Schluckimpfung.<\/li>\n<li>Auffrischungsimpfung: Bei besonderem Risiko oder nach individueller Empfehlung, z. B. f\u00fcr Reisen oder berufliche Exposition.<\/li>\n<li>Impfstoff: Heute wird in Deutschland ein inaktivierter Kombinationsimpfstoff verwendet, der auch gegen andere Krankheiten (z. B. Tetanus, Diphtherie) sch\u00fctzen kann.<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Keuchhusten (Pertussis)&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Pertussis, besser bekannt als Keuchhusten, ist eine hoch ansteckende bakterielle Infektionskrankheit, die besonders f\u00fcr S\u00e4uglinge und \u00e4ltere Menschen gef\u00e4hrlich sein kann. Die Erkrankung f\u00fchrt oft zu langanhaltendem, krampfartigem Husten und kann zu schweren Komplikationen wie Atemnot, Lungenentz\u00fcndung oder sogar lebensbedrohlichen Zust\u00e4nden f\u00fchren. Ein effektiver Impfschutz verhindert die Ausbreitung und sch\u00fctzt besonders gef\u00e4hrdete Gruppen.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, dass alle Erwachsenen ihren Impfschutz gegen Pertussis regelm\u00e4\u00dfig auffrischen lassen \u2013 idealerweise im Rahmen der Kombinationsimpfung mit Tetanus und Diphtherie, alle 10 Jahre. F\u00fcr Schwangere gilt eine besondere Empfehlung: Im Verlauf jeder Schwangerschaft sollte eine Auffrischungsimpfung gegen Pertussis erfolgen, um das Neugeborene in den ersten Lebensmonaten bestm\u00f6glich zu sch\u00fctzen. Diese Ma\u00dfnahme tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich dazu bei, schwere Krankheitsverl\u00e4ufe in der fr\u00fchen Kindheit zu verhindern.<\/p>\n<ul>\n<li>Grundimmunisierung: In der Regel im Kindesalter abgeschlossen.<\/li>\n<li>Auffrischungsimpfung: Alle 10 Jahre empfohlen, meist als Kombinationsimpfstoff.<\/li>\n<li>Besondere Empfehlung: Schwangere sollten unabh\u00e4ngig vom letzten Impfdatum in jeder Schwangerschaft eine Booster-Impfung erhalten.<\/li>\n<li>Impfstoff: Kombinationsimpfstoffe sind Standard und enthalten Schutz gegen Pertussis, Tetanus und Diphtherie.<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Mumps \/ Masern  \/ R\u00f6teln&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Mumps, Masern und R\u00f6teln geh\u00f6ren zu den klassischen Kinderkrankheiten, k\u00f6nnen aber auch bei Erwachsenen zu schweren Komplikationen f\u00fchren. Masern sind hoch ansteckend und k\u00f6nnen zu Lungenentz\u00fcndung, Hirnentz\u00fcndung oder anderen schweren Folgeerkrankungen f\u00fchren. Mumps kann Entz\u00fcndungen der Speicheldr\u00fcsen, der Bauchspeicheldr\u00fcse oder sogar Unfruchtbarkeit verursachen. Auch R\u00f6teln k\u00f6nnen bei Erwachsenen schwer verlaufen und sind besonders in der Schwangerschaft gef\u00e4hrlich, da sie beim ungeborenen Kind zu Fehlbildungen f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Erwachsenen, die nach 1970 geboren wurden und keinen oder nur einen unklaren oder unvollst\u00e4ndigen Impfschutz gegen Masern, Mumps und R\u00f6teln haben, eine einmalige Impfung mit dem MMR-Kombinationsimpfstoff. Besonders wichtig ist dies f\u00fcr Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten oder Kontakt zu viel Menschen haben, wie medizinisches Personal oder Besch\u00e4ftigte im Bildungsbereich.<\/p>\n<ul>\n<li>Impfung empfohlen f\u00fcr: Alle nach 1970 Geborenen mit unklarem, fehlendem oder unvollst\u00e4ndigem Impfschutz<\/li>\n<li>Impfstoff: Kombinationsimpfstoff gegen Mumps, Masern und R\u00f6teln (MMR)<\/li>\n<li>Anzahl der Impfungen: In der Regel eine Dosis bei fehlender oder unklarer Immunit\u00e4t<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][\/et_pb_accordion][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_accordion _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_accordion_item title=&#8220;Pneumokokken&#8220; open=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<p>Pneumokokken sind Bakterien, die insbesondere bei \u00e4lteren Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen schwerwiegende Infektionen wie Lungenentz\u00fcndung, Hirnhautentz\u00fcndung oder Blutvergiftung verursachen k\u00f6nnen. Eine Impfung bietet einen wirksamen Schutz vor diesen Erkrankungen und tr\u00e4gt dazu bei, Krankenhausaufenthalte und Komplikationen zu vermeiden.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Pneumokokken-Impfung f\u00fcr:<\/p>\n<ul>\n<li>Alle Personen ab 60 Jahren<\/li>\n<li>Menschen mit chronischen Grunderkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronische Lungen- oder Nierenerkrankungen)<\/li>\n<li>Personen mit geschw\u00e4chtem Immunsystem<\/li>\n<\/ul>\n<p>Je nach Gesundheitszustand und Alter kann die Art des Impfstoffs sowie das Impfschema variieren. In der Regel handelt es sich um eine einmalige Impfung, bei bestimmten Risikogruppen kann jedoch eine weitere Auffrischung sinnvoll sein.<\/p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Grippe&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Die saisonale Grippe, verursacht durch Influenzaviren, kann leichte bis schwere Verl\u00e4ufe hervorrufen und insbesondere \u00e4ltere Menschen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen stark belasten. Die Grippeimpfung senkt das Risiko f\u00fcr einen schweren Krankheitsverlauf, Krankenhausaufenthalte und Folgeerkrankungen \u2013 und sch\u00fctzt auch Ihre Mitmenschen.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die j\u00e4hrliche Grippeimpfung f\u00fcr:<\/p>\n<ul>\n<li>Alle Personen ab 60 Jahren<\/li>\n<li>Menschen mit chronischen Erkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Lungenerkrankungen)<\/li>\n<li>Besch\u00e4ftigte in medizinischen und sozialen Berufen<\/li>\n<li>Schwangere<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr \u00e4ltere Menschen ab 60 Jahren steht ein spezieller Hochdosis-Impfstoff zur Verf\u00fcgung. Dieser Impfstoff bietet einen verbesserten Schutz, da das Immunsystem mit zunehmendem Alter weniger stark auf die Standardimpfung reagiert.<\/p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;HPV&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) sch\u00fctzt effektiv vor Infektionen, die Geb\u00e4rmutterhalskrebs, andere Krebserkrankungen im Genitalbereich und Genitalwarzen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. HPV ist weit verbreitet und wird meist beim Geschlechtsverkehr \u00fcbertragen. Ein umfassender Impfschutz ist daher ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge \u2013 f\u00fcr alle Geschlechter.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung f\u00fcr alle Kinder und Jugendlichen \u2013 idealerweise vor dem ersten Sexualkontakt. Doch auch nach Aufnahme sexueller Aktivit\u00e4ten kann die Impfung sinnvoll sein, da sie weiterhin einen Schutz vor den h\u00e4ufigsten und gef\u00e4hrlichsten HPV-Typen bietet. Selbst wer bereits Kontakt mit HPV hatte, kann noch von der Impfung profitieren, da meist noch nicht alle relevanten Virustypen \u00fcbertragen wurden.<\/p>\n<ul>\n<li>Empfohlene Altersgruppe: M\u00e4dchen und Jungen ab 9 Jahren, m\u00f6glichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr<\/li>\n<li>Impfung ist auch noch danach m\u00f6glich und sinnvoll<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;G\u00fcrtelrose (Herpes zoster)&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>G\u00fcrtelrose (Herpes Zoster) entsteht durch eine Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus, das nach einer Windpockenerkrankung im K\u00f6rper verbleibt. Besonders ab dem 60. Lebensjahr steigt das Risiko, an G\u00fcrtelrose zu erkranken, deutlich an. Die Erkrankung kann starke, langanhaltende Nervenschmerzen und Komplikationen verursachen. Eine Impfung bietet einen wirksamen Schutz und kann die H\u00e4ufigkeit und Schwere von G\u00fcrtelrose und ihren Sp\u00e4tfolgen deutlich reduzieren.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen G\u00fcrtelrose allen Personen ab 60 Jahren. F\u00fcr Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen oder einem geschw\u00e4chten Immunsystem wird die Impfung bereits ab 50 Jahren empfohlen. Die Impfung erfolgt in der Regel mit einem adjuvantierten Totimpfstoff in zwei Dosen im Abstand von mindestens zwei bis sechs Monaten.<\/p>\n<ul>\n<li>Empfohlene Altersgruppe: Personen ab 60 Jahren<\/li>\n<li>Bei erh\u00f6htem Risiko: bereits ab 50 Jahren<\/li>\n<li>Impfstoff: Zwei Dosen mit Mindestabstand<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][\/et_pb_accordion][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_heading title=&#8220;Reise- und Indikationsimpfungen f\u00fcr Erwachsene&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_level=&#8220;h3&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_heading][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;1_2,1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_accordion _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_accordion_item title=&#8220;Tollwut&#8220; open=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<p>Tollwut (Rabies) ist eine durch Viren verursachte, fast immer t\u00f6dlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch den Biss oder Kontakt mit infizierten Tieren auf den Menschen \u00fcbertragen wird. In Europa ist die Gefahr zwar gering, doch in vielen L\u00e4ndern weltweit besteht weiterhin ein erhebliches Risiko. Besonders Menschen, die in risikoreiche Regionen reisen, engen Kontakt zu Tieren haben oder beruflich einem erh\u00f6hten Infektionsrisiko ausgesetzt sind (z. B. Tier\u00e4rztinnen und Tier\u00e4rzte, Laborpersonal), sollten \u00fcber eine Impfung nachdenken. Da die Tollwut-Impfung keine Standardimpfung, sondern eine sogenannte Indikationsimpfung ist, wird sie gezielt bei Personen empfohlen, die ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr eine Tollwutexposition haben.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Tollwut f\u00fcr Personen, die durch besondere Umst\u00e4nde gef\u00e4hrdet sind. Dazu z\u00e4hlen Reisende in L\u00e4nder mit hohem Tollwutvorkommen, bestimmte Berufsgruppen sowie Menschen mit h\u00e4ufigem Kontakt zu Flederm\u00e4usen oder anderen potenziell infizierten Tieren. Die Impfung besteht in der Regel aus drei Dosen, die an den Tagen 0, 7 und 21 oder 28 verabreicht werden. Bei fortbestehendem Risiko werden regelm\u00e4\u00dfige Auffrischungsimpfungen empfohlen.<\/p>\n<ul>\n<li>Empfohlene Personengruppen: Personen mit erh\u00f6htem Tollwut-Risiko (z. B. Reisen, Beruf, Tierkontakt)<\/li>\n<li>Indikationsimpfung: Nicht f\u00fcr alle, sondern gezielt f\u00fcr gef\u00e4hrdete Personen empfohlen<\/li>\n<li>Impfstoff: Drei Dosen mit festgelegten Impfintervallen<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Japanische Enzephalitis&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Japanische Enzephalitis ist eine durch Viren verursachte, potenziell lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die haupts\u00e4chlich durch den Stich infizierter Stechm\u00fccken in l\u00e4ndlichen und landwirtschaftlichen Gebieten Asiens und des westlichen Pazifikraums auf den Menschen \u00fcbertragen wird. In Europa besteht zwar kein Risiko, jedoch bleibt die Gefahr in vielen Teilen Asiens weiterhin bestehen. Besonders Reisende in Endemiegebiete, Personen mit l\u00e4ngerem Aufenthalt in betroffenen Regionen oder Menschen, die beruflich Kontakt zu Stechm\u00fccken haben, sollten eine Impfung in Erw\u00e4gung ziehen. Die Impfung gegen Japanische Enzephalitis ist keine Standardimpfung, sondern wird gezielt als Reiseimpfung f\u00fcr Personen mit erh\u00f6htem Risiko empfohlen.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Japanische Enzephalitis f\u00fcr Personen, die in L\u00e4nder mit Vorkommen der Krankheit reisen oder dort leben. Dazu z\u00e4hlen insbesondere Reisende in bestimmte Regionen Asiens sowie Personen, die aus beruflichen Gr\u00fcnden in Risikogebiete entsandt werden. Die Impfung erfolgt in der Regel in zwei Dosen und bietet nach abgeschlossener Grundimmunisierung einen guten Schutz. F\u00fcr die Einreise in einige L\u00e4nder kann der Nachweis einer Impfung erforderlich sein.<\/p>\n<ul>\n<li>Empfohlene Personengruppen: Personen mit erh\u00f6htem Risiko f\u00fcr Japanische Enzephalitis (z. B. Reisen in Endemiegebiete, berufliche Entsendung)<\/li>\n<li>Indikationsimpfung: Nicht f\u00fcr alle, sondern gezielt f\u00fcr gef\u00e4hrdete Personen empfohlen<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Meningokokken&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Meningokokken ACWY sind Bakterien, die eine lebensbedrohliche Meningokokken-Infektion (z. B. Hirnhautentz\u00fcndung oder Blutvergiftung) verursachen k\u00f6nnen. Die \u00dcbertragung erfolgt meist durch Tr\u00f6pfcheninfektion, etwa beim Husten oder Niesen, und betrifft besonders h\u00e4ufig Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. In Europa ist das Risiko zwar insgesamt gering, jedoch treten in bestimmten Regionen und unter speziellen Bedingungen \u2013 wie bei engen Menschenansammlungen oder in Endemiegebieten \u2013 geh\u00e4uft Infektionen auf. Besonders f\u00fcr Reisende in L\u00e4nder mit bekannter H\u00e4ufung von Meningokokken-Erkrankungen, etwa in Teilen Afrikas (sogenannter \u201eMeningitisg\u00fcrtel\u201c) und bei bestimmten religi\u00f6sen Veranstaltungen, wird eine Impfung empfohlen. Die Meningokokken-ACWY-Impfung ist keine Standardimpfung, sondern wird gezielt als Reiseimpfung f\u00fcr Personen mit erh\u00f6htem Risiko empfohlen.<\/p>\n<p>Empfehlungen der STIKO f\u00fcr Erwachsene:<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Meningokokken der Serogruppen ACWY f\u00fcr Personen, die in L\u00e4nder mit erh\u00f6htem Erkrankungsrisiko reisen oder sich dort l\u00e4ngere Zeit aufhalten. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Pilgerreisen nach Saudi-Arabien (z. B. Hadsch oder Umrah), Aufenthalte im afrikanischen Meningitisg\u00fcrtel sowie bestimmte Auslandsaufenthalte im Rahmen von Studium oder Arbeit. Die Impfung erfolgt in der Regel einmalig mit einem zugelassenen Konjugatimpfstoff und bietet nach vollst\u00e4ndiger Impfung einen wirksamen Schutz. F\u00fcr die Einreise in einige L\u00e4nder \u2013 insbesondere Saudi-Arabien \u2013 ist der Nachweis einer aktuellen Meningokokken-ACWY-Impfung vorgeschrieben.<\/p>\n<ul>\n<li>Empfohlene Personengruppen: Personen mit erh\u00f6htem Risiko f\u00fcr eine Meningokokken-ACWY-Infektion (z. B. Pilgerreisende, l\u00e4ngere Aufenthalte in Endemiegebieten, berufliche Entsendung)<\/li>\n<li>Indikationsimpfung: Nicht f\u00fcr alle, sondern gezielt f\u00fcr gef\u00e4hrdete Personen empfohlen<\/li>\n<li>Impfstoff: Einmalige Impfung mit einem zugelassenen Konjugatimpfstoff (ACWY)<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Hepatitis A&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Hepatitis A f\u00fcr Personen, die ein erh\u00f6htes Infektionsrisiko haben. Dies betrifft insbesondere Reisende in L\u00e4nder mit mittlerer bis hoher Hepatitis-A-Verbreitung, wie Teile Afrikas, Asiens, S\u00fcdamerikas und Osteuropas, sowie Personen, die dort l\u00e4ngere Zeit leben oder aus beruflichen Gr\u00fcnden entsandt werden. Auch Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen oder berufsbedingtem Kontakt zu potenziell infekti\u00f6sem Material wird die Impfung angeraten. Die Impfung erfolgt in der Regel in zwei Dosen; die erste Impfung bietet bereits einen guten Grundschutz, w\u00e4hrend die zweite Dosis langfristigen Schutz gew\u00e4hrleistet. In einigen L\u00e4ndern wird f\u00fcr die Einreise der Nachweis einer Hepatitis-A-Impfung verlangt.<\/p>\n<ul>\n<li>Empfohlene Personengruppen: Personen mit erh\u00f6htem Risiko f\u00fcr Hepatitis A (z. B. Reisen in Endemiegebiete, berufliche Entsendung, bestimmte Grunderkrankungen oder berufliche Exposition)<\/li>\n<li>Indikationsimpfung: Nicht f\u00fcr alle, sondern gezielt f\u00fcr gef\u00e4hrdete Personen empfohlen<\/li>\n<li>Impfstoff: Zwei Impfungen mit einem zugelassenen Totimpfstoff (die zweite Dosis f\u00fcr Langzeitschutz)<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][\/et_pb_accordion][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_accordion _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_accordion_item title=&#8220;Gelbfieber&#8220; open=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<p>Gelbfieber ist eine durch Viren verursachte, potenziell lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die \u00fcberwiegend durch den Stich infizierter Stechm\u00fccken in tropischen Regionen Afrikas und S\u00fcdamerikas auf den Menschen \u00fcbertragen wird. In Europa besteht zwar kein Risiko, jedoch ist die Gefahr in vielen Teilen der Welt weiterhin hoch. Besonders Reisende in Endemiegebiete, Personen mit l\u00e4ngerem Aufenthalt in tropischen Regionen oder Menschen, die beruflich Kontakt zu Stechm\u00fccken haben, sollten eine Impfung in Erw\u00e4gung ziehen. Die Gelbfieber-Impfung ist keine Standardimpfung, sondern wird gezielt als Reiseimpfung f\u00fcr Personen mit erh\u00f6htem Risiko empfohlen.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gelbfieber f\u00fcr Personen, die in L\u00e4nder mit Gelbfiebervorkommen reisen oder dort leben. Dazu z\u00e4hlen insbesondere Reisende in bestimmte Regionen Afrikas und S\u00fcdamerikas sowie Personen, die aus beruflichen Gr\u00fcnden in Risikogebiete entsandt werden. Die Impfung erfolgt in der Regel einmalig und bietet in den meisten F\u00e4llen einen lebenslangen Schutz. F\u00fcr die Einreise in einige L\u00e4nder ist der Nachweis einer Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben.<\/p>\n<ul>\n<li>Empfohlene Personengruppen: Personen mit erh\u00f6htem Gelbfieber-Risiko (z. B. Reisen in Endemiegebiete, berufliche Entsendung)<\/li>\n<li>Indikationsimpfung: Nicht f\u00fcr alle, sondern gezielt f\u00fcr gef\u00e4hrdete Personen empfohlen<\/li>\n<li>Impfstoff: Meist einmalige Impfung mit zugelassenem Lebendimpfstoff<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Dengue&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Dengue-Fieber ist eine durch Viren verursachte, potenziell schwer verlaufende Infektionskrankheit, die haupts\u00e4chlich durch den Stich infizierter Stechm\u00fccken (vor allem der Gattung Aedes) in tropischen und subtropischen Gebieten weltweit, insbesondere in Asien, Lateinamerika, Afrika und dem Pazifikraum, auf den Menschen \u00fcbertragen wird. In Europa besteht derzeit kein Risiko, jedoch bleibt die Gefahr in vielen Reisel\u00e4ndern bestehen. Besonders Reisende in Endemiegebiete, Personen mit l\u00e4ngerem Aufenthalt in betroffenen Regionen oder Menschen mit erh\u00f6htem Kontakt zu Stechm\u00fccken sollten sich \u00fcber vorbeugende Ma\u00dfnahmen informieren. Eine Impfung gegen Dengue steht in Deutschland nur eingeschr\u00e4nkt zur Verf\u00fcgung und wird als Reiseimpfung f\u00fcr bestimmte Risikogruppen empfohlen.<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Dengue-Fieber f\u00fcr Personen, die in L\u00e4nder mit hohem Infektionsrisiko reisen oder dort leben, insbesondere bei l\u00e4ngerem Aufenthalt oder wiederholten Reisen. Die Impfung ist insbesondere f\u00fcr Personen mit vorheriger Dengue-Infektion zugelassen und sollte nach individueller Risikoabw\u00e4gung erfolgen. F\u00fcr die Einreise in einige L\u00e4nder ist derzeit kein Nachweis einer Dengue-Impfung erforderlich, dennoch kann die Impfung f\u00fcr bestimmte Personengruppen sinnvoll sein.<\/p>\n<p>Empfohlene Personengruppen: Personen mit erh\u00f6htem Risiko f\u00fcr Dengue-Fieber (z. B. Reisen in Endemiegebiete, berufliche Entsendung, Freiwilligendienste, wiederholte Aufenthalte, Vorerkrankungen)<\/p>\n<p>Indikationsimpfung: Nicht f\u00fcr alle, sondern gezielt f\u00fcr gef\u00e4hrdete Personen empfohlen<\/p>\n<p>Impfstoff: Die Impfung besteht aus mehreren Dosen eines zugelassenen Impfstoffs und ist vorrangig f\u00fcr Personen mit nachgewiesener fr\u00fcherer Dengue-Infektion vorgesehen.<\/p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Chikungunya&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Chikungunya ist eine durch Viren ausgel\u00f6ste, h\u00e4ufig mit starken Gelenkschmerzen einhergehende Infektionskrankheit, die vor allem durch den Stich infizierter Aedes-M\u00fccken in tropischen und subtropischen Regionen Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und des westlichen Pazifikraums auf den Menschen \u00fcbertragen wird. In Europa besteht kein nennenswertes Risiko, dennoch bleibt die Gefahr in zahlreichen Reisel\u00e4ndern bestehen. Besonders gef\u00e4hrdet sind Reisende in Endemiegebiete, Personen mit l\u00e4ngerem Aufenthalt in betroffenen Regionen oder Menschen, die beruflich oder privat vermehrt Kontakt zu Stechm\u00fccken haben. F\u00fcr diese steht inzwischen eine wirksame Impfung zur Verf\u00fcgung. Dennoch sollten Schutzma\u00dfnahmen gegen M\u00fcckenstiche f\u00fcr Personen, die in L\u00e4nder mit erh\u00f6htem Infektionsrisiko reisen oder sich dort l\u00e4nger aufhalten, nicht vernachl\u00e4ssigt werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Empfohlene Personengruppen: Personen mit erh\u00f6htem Risiko f\u00fcr Chikungunya (z. B. Reisen in Endemiegebiete, berufliche Entsendung, l\u00e4ngere Aufenthalte)<\/li>\n<\/ul>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Typhus&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Typhus ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Salmonella Typhi verursacht wird. Die \u00dcbertragung erfolgt haupts\u00e4chlich durch verunreinigtes Wasser und Lebensmittel, besonders in Regionen mit unzureichender Hygiene und sanit\u00e4rer Versorgung. In Deutschland ist das Infektionsrisiko sehr gering, dennoch besteht in Teilen Afrikas, Asiens, Mittel- und S\u00fcdamerikas weiterhin ein erh\u00f6htes Risiko. Reisende in diese Regionen, insbesondere bei l\u00e4ngeren Aufenthalten oder unter einfachen Reisebedingungen, sollten eine Impfung erw\u00e4gen. Die Impfung gegen Typhus ist keine Standardimpfung, sondern wird gezielt als Reiseimpfung f\u00fcr Personen mit erh\u00f6htem Risiko empfohlen.<\/p>\n<p>Empfehlungen der STIKO f\u00fcr Erwachsene zu Typhus:<\/p>\n<ul>\n<li>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Typhus-Impfung f\u00fcr Personen, die in L\u00e4nder mit hoher Typhus-Verbreitung reisen oder dort f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit leben.<\/li>\n<li>Dazu z\u00e4hlen vor allem Reisende mit Aufenthalt unter einfachen hygienischen Bedingungen, Personen, die beruflich in Risikogebiete entsandt werden, sowie Menschen, die engen Kontakt zur lokalen Bev\u00f6lkerung haben.<\/li>\n<li>Die Impfung kann als Schluckimpfung (Lebendimpfstoff) oder als Injektionsimpfung (Totimpfstoff) erfolgen.<\/li>\n<li>Ein Impfnachweis wird f\u00fcr die Einreise meist nicht gefordert, kann aber je nach Reiseziel sinnvoll sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Empfohlene Personengruppen: Personen mit erh\u00f6htem Risiko f\u00fcr Typhus (z. B. Reisen in Endemiegebiete, l\u00e4ngere Aufenthalte, berufliche Entsendung unter einfachen Bedingungen)<\/p>\n<p>Indikationsimpfung: Nicht f\u00fcr alle, sondern gezielt f\u00fcr gef\u00e4hrdete Personen empfohlen<\/p>\n<p>Impfstoff: Schluckimpfung (Lebendimpfstoff) oder Injektionsimpfung (Totimpfstoff)<\/p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Cholera&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; open=&#8220;off&#8220;]<p>Cholera ist eine durch Bakterien (Vibrio cholerae) verursachte akute Darminfektion, die \u00fcberwiegend durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel \u00fcbertragen wird. Das Erkrankungsrisiko f\u00fcr Reisende aus Europa ist sehr gering, steigt jedoch bei Aufenthalten unter schlechten hygienischen Bedingungen, humanit\u00e4ren Eins\u00e4tzen oder Katastrophensituationen. Die Impfung gegen Cholera wird nicht routinem\u00e4\u00dfig empfohlen, sondern vor allem f\u00fcr spezielle Risikogruppen und besondere Einsatzlagen in Erw\u00e4gung gezogen.<\/p>\n<p>Empfehlungen der STIKO f\u00fcr Erwachsene zu Cholera:<\/p>\n<ul>\n<li>Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Cholera-Impfung f\u00fcr Personen, die in Gebiete mit bekannter Cholera-Verbreitung reisen und dort unter erh\u00f6htem Risiko stehen, insbesondere bei sehr schlechten hygienischen Bedingungen.<\/li>\n<li>Der Impfstoff steht als Schluckimpfung (Totimpfstoff) zur Verf\u00fcgung.<\/li>\n<li>Ein Nachweis der Impfung ist f\u00fcr die Einreise in die meisten L\u00e4nder nicht erforderlich, kann jedoch in Ausnahmef\u00e4llen verlangt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Empfohlene Personengruppen: Personen mit erh\u00f6htem Risiko f\u00fcr Cholera (z. B. in humanit\u00e4ren Eins\u00e4tzen, l\u00e4ngere Aufenthalte unter schlechten hygienischen Bedingungen, bestimmte berufliche Eins\u00e4tze)<\/p>\n<p>Indikationsimpfung: Nicht f\u00fcr alle, sondern gezielt f\u00fcr besonders gef\u00e4hrdete Personen empfohlen<\/p>\n<p>Impfstoff: Schluckimpfung mit zugelassenem Totimpfstoff<\/p>[\/et_pb_accordion_item][\/et_pb_accordion][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_heading title=&#8220;Reise- und Indikationsimpfungen f\u00fcr Kinder&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_level=&#8220;h3&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_heading][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<p>Reisen mit Kindern in Regionen mit erh\u00f6htem Infektionsrisiko erfordern eine besonders sorgf\u00e4ltige Vorbereitung, da Kinder gegen\u00fcber vielen Krankheitserregern oft empfindlicher sind als Erwachsene. Auch bei Reise- und Indikationsimpfungen gelten f\u00fcr Kinder spezielle Empfehlungen, die sich nach Alter, Gesundheitsstatus und individuellem Risiko richten. Impfentscheidungen f\u00fcr Kinder sollten daher nie pauschal getroffen werden. Eine umfassende \u00e4rztliche Beratung der Eltern ist unerl\u00e4sslich, um den bestm\u00f6glichen Impfschutz zu gew\u00e4hrleisten und Risiken abzuw\u00e4gen. Nur so kann individuell beurteilt werden, welche Impfungen zur Reisevorbereitung notwendig und sinnvoll sind \u2013 und welche eventuell nicht erforderlich oder sogar kontraindiziert w\u00e4ren.<\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;1_2,1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_button button_url=&#8220;\/reisemedizin&#8220; button_text=&#8220;Zur\u00fcck zur \u00dcbersichtsseite&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_color=&#8220;gcid-ff1cd8ff-d53b-4acb-a6a2-d8058e5df3bb&#8220; button_icon=&#8220;&#x4a;||divi||400&#8243; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; button_on_hover=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{%22gcid-ff1cd8ff-d53b-4acb-a6a2-d8058e5df3bb%22:%91%22button_text_color%22%93}&#8220;][\/et_pb_button][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_button button_url=&#8220;\/termin&#8220; button_text=&#8220;Termin buchen&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_color=&#8220;gcid-ff1cd8ff-d53b-4acb-a6a2-d8058e5df3bb&#8220; button_icon=&#8220;&#xf073;||fa||900&#8243; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; button_on_hover=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{%22gcid-ff1cd8ff-d53b-4acb-a6a2-d8058e5df3bb%22:%91%22button_text_color%22%93}&#8220;][\/et_pb_button][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ImpfungStandardimpfschutz und IndikationsimpfungenEin besonderer Schwerpunkt unserer Praxis liegt auf dem Impfschutz. Dabei unterscheiden wir zwischen den in Deutschland empfohlenen Standardimpfungen und sogenannten Indikationsimpfungen. Standardimpfungen sind f\u00fcr alle Menschen \u2013 unabh\u00e4ngig von individuellen Risikofaktoren oder Reisepl\u00e4nen \u2013 empfohlen und sch\u00fctzen zuverl\u00e4ssig vor weitverbreiteten Infektionskrankheiten wie Masern, R\u00f6teln oder Tetanus. Indikationsimpfungen hingegen werden gezielt dann empfohlen, wenn [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1377926,"parent":56,"menu_order":50,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-1376851","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1376851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1376851"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1376851\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1378765,"href":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1376851\/revisions\/1378765"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/56"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1377926"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frauengesundheit-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1376851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}